Wofür Plasmaschneider-Gas verwendet wird: Kurzanleitung

Beim Plasmaschneiden stellen sich viele Fragen, aber eine der am häufigsten gestellten Fragen lautet: „Welches Gas verwendet ein Plasmaschneider?“ Diese Frage stellt sich, weil das für Plasmaschneider von Hypertherm gewählte Gas erhebliche Auswirkungen auf Ergebnisse, Leistung und Betriebskosten hat.
 
Wenn Sie die verschiedenen Gase kennen, die Ihr Plasmaschneider verwendet, und wissen, welche Auswirkungen sie auf die Schnittqualität haben, können Sie fundierte Entscheidungen treffen. Es ist wichtig, ein Gas auszuwählen, das zur Art des zu schneidenden Metalls passt.
 
Lesen Sie weiter, um mehr über die von Plasmaschneidern verwendeten Gase zu erfahren.

WELCHES GAS WIRD IN EINEM PLASMASCHNEIDER VERWENDET?

Beim Plasmaschneiden handelt es sich um ein einfaches, aber wirkungsvolles Verfahren, bei dem ein elektrischer Lichtbogen durch ein Gas in einer verengten Kupferdüse geleitet wird. Die intensive Hitze des Lichtbogens erhöht die Gastemperatur und wandelt es in Plasma um.
 
Anschließend überträgt die elektrische Leitfähigkeit des Plasmas den Lichtbogen auf das Metall, wodurch das Hochgeschwindigkeitsgas das Metall mühelos durchtrennen kann.
 
Wie man sieht, spielt Gas beim Plasmaschneiden eine entscheidende Rolle. Die Eigenschaften des Metalls sind zwar wichtig, aber die Wahl des Gases bestimmt die erzielten Ergebnisse.

Also, welches Gas wird bei einem Plasmaschneider verwendet?

Hier sind drei gängige Optionen: Druckluft, Sauerstoff und Argon-Wasserstoff.

DRUCKLUFT

Druckluft ist äußerst anpassungsfähig und kostengünstig und eignet sich zum Schneiden verschiedener Metalle wie Edelstahl, Weichstahl und Aluminium. Darüber hinaus kann sie entweder als Primärgas oder als Sekundärbrennstoffquelle dienen.
 
Druckluft ist nicht nur erschwinglich, sondern hinterlässt beim Schneiden des Metalls auch keine Rückstände.

SAUERSTOFF

Sauerstoff ist für saubere Schnitte und hohe Schnittgeschwindigkeiten bei Kohlenstoffstahl bekannt und hat sich zum bevorzugten Brennverfahren für das Schneiden von Weichstahl entwickelt. Darüber hinaus funktioniert es gut in Verbindung mit Sekundärbrennstoffen.
 
Zum Schneiden von Aluminium oder Edelstahl ist Sauerstoff allerdings ungeeignet, da er auf glänzenden Oberflächen keine Wirkung zeigt.
 

ARGON-WASSERSTOFF

Obwohl Argon relativ teuer ist, reagiert es nicht mit den Metallen, die es schneidet, was die Stabilität des Plasmabogens verbessert. Aufgrund seiner geringen Leitfähigkeit muss es jedoch mit einem Sekundärgas wie Wasserstoff gepaart werden.
 
Eine Argon-Wasserstoff-Mischung sorgt für präzise, glatte Schnitte und Oberflächen auf Aluminium und Edelstahl. Darüber hinaus erleichtert die außergewöhnliche Wärmeleitfähigkeit von Wasserstoff das schnelle Abkühlen von geschmolzenem Metall.

Auswahl des geeigneten Gases

Bei der Auswahl des Gases müssen Faktoren wie das zu verarbeitende Material, Budgetbeschränkungen und die gewünschte Schnittqualität berücksichtigt werden.
 
Dieser Entscheidungsprozess kann zwar entmutigend erscheinen, aber die Beratung durch einen Hersteller von CNC-Plasmaschneidmaschinen gewährleistet fundierte Entscheidungen, die auf die Anforderungen Ihrer Anwendung zugeschnitten sind.
 
Profitieren Sie von unserem Fachwissen, das das Verständnis der Funktionsweise eines Plasmaschneiders umfasst und die Beantwortung von Fragen wie „Welches Gas verwendet ein Plasmaschneider?“ umfasst.
 
Wofür Plasmaschneider-Gas verwendet wird: Kurzanleitung

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